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Informationen rund um das Thema
"Flüchtlinge in Mühldorf"

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich nehme Ihre Sorgen und Befürchtungen im Zusammenhang mit der hohen Zahl von Flüchtlingen, die in Mühldorf bereits untergebracht sind und noch untergebracht werden, sehr ernst. Mein Ziel ist es, Sie so gut und zeitnah wie möglich über die Hintergründe und Planungen zu informieren.

Die Stadt Mühldorf ist verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen.
Das Landratsamt kann Flüchtlinge auch gegen den Willen von Städten und Gemeinden in deren Gebiet unterbringen. Als Bürgermeisterin habe ich weder die Aufgabe noch eine rechtliche Grundlage, Vermietungen zu verhindern. Im Gegenteil: Die Stadt hat eine gesetzliche Mitwirkungspflicht bei der Unterbringung. Wir können uns einer weiteren Aufnahme von Flüchtlingen nicht verschließen. Ich setze mich jedoch sehr dafür ein, dass die Stadt Mühldorf im Vergleich zu anderen Kommunen nicht unverhältnismäßig stark belastet wird.

Für Flüchtlinge, die zu uns kommen, lautet mein oberstes Gebot: Alle Menschen in unserer Stadt müssen unabhängig von ihrer Herkunft und Religion menschenwürdig behandelt werden. Und die, die bei uns bleiben werden, müssen wir fördern, damit sie eigenständig leben können und gut in unsere Gesellschaft integriert werden.

Ich erlebe sehr viel Solidarität in Mühldorf. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes und der sozialen Einrichtungen helfen viele mit, die Flüchtlinge ehrenamtlich zu betreuen. Sie alle leisten unter den gegebenen Umständen hervorragende Arbeit.

Ich hoffe auch auf Ihre Unterstützung, denn nur gemeinsam können wir diese Herausforderung bewältigen.

 

Ihre Marianne Zollner
Erste Bürgermeisterin

 

Weitere Informationen

In der heutigen Ausgabe des Mühldorfer Anzeigers äußert sich Landrat Georg Huber zur Belegung des Auergebäudes im Mühldorfer Süden: „Die weitere Verwendung des Auergebäudes ist völlig offen. Wir haben über die Räumlichkeit keine Äußerungen von der Regierung von Oberbayern.“

Seit Anfang April leben in der Gemeinschaftsunterkunft in der Friedhofstraße in Mühldorf a. Inn über 40 Asylbewerber. Nach Auskunft der Koordinationsstelle für Flüchtlinge im Landratsamt wohnen derzeit nur Familien in der Unterkunft, überwiegend aus dem Irak, aber auch aus Nigeria kommend.

Das Sicherheitskonzept für die Erstaufnahme im Auergebäude wird in enger Abstimmung mit der Polizei erstellt und umgesetzt werden. Insbesondere wird der künftige Betreiber vertraglich verpflichtet, einen Sicherheitsdienst an 7 Tagen die Woche und 24 Stunden/Tag vorzuhalten.

Nein. Die Vertragsabschlüsse für das Auergebäude in der Oderstraße sind erfolgt. Die Umbaumaßnahmen sind beauftragt und haben bereits begonnen.

Eine gute Nachricht zum Wochenanfang: Der Mühldorfer Süden kann aufatmen.

Aufgrund der derzeit zurückgehenden Flüchtlingszahlen hat die Regierung von Obb. zugestimmt, dass das Stahlgrubergebäude nicht als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden soll.
Das Auergebäude wird als Erstaufnahmeeinrichtung mit einer Belegung von 300 Personen anerkannt, auch ohne das Kontingent „Stahlgruber“ .



Die Unterbringung von Flüchtlingen im miHotel im Mühldorfer Süden war zu keiner Zeit geplant und wird auch nicht erfolgen.

 

Erstaufnahmeeinrichtung im Mühldorfer Süden (aktualisiert 8.3.16)

Warum keine Flüchtlingsunterkunft im KingdomParc und in Annabrunn? (aktualisiert .8.3.16)

Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen

 

Informationen zum Thema "Asyl" finden Sie auch auf der Homepage des Landratsamtes Mühldorf

Für Ihre Fragen und Anregungen stehen Ihnen auch die Mitarbeiter der Asylsozialberatung im Landratsamt zur Verfügung. Sie erreichen den Netzwerkkoordinator unter: Tel.: 08631 699-797