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Meldeamt, Passamt, Fundamt

Ansprechpartner:Frau Marianne Bauer

Adresse:Weißgerberstr. 2
84453 Mühldorf a. Inn

Telefon:08631 / 612 410

e-Mail:marianne.bauer@muehldorf.de

Infos

Ausweispapiere

1. Bundespersonalausweis
Der Bundespersonalausweis ist ein Inlandsausweis für deutsche Staatsangehörige; gleichzeitig berechtigt er zum Grenzübertritt in die meisten Nachbarstaaten bzw. EU-Staaten. Alle Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, müssen im Besitz eines gültigen Personalausweises sein. Jugendliche im Alter bis zu 16 Jahren können ebenfalls einen Ausweis erhalten. Der/Die Ausweispflichtige hat die Ausstellung des Personalausweises persönlich zu beantragen; bei Jugendlichen unter 16 Jahren müssen die Sorgeberechtigten mitkommen. Vorzulegen sind ein biometrisches Lichtbild mit hellem Hintergrund, alter Personalausweis und Personenstandsurkunden. Die Gebühr beträgt für Personen bis 24. Lebensjahr 22,80 € und ab 24. Lebensjahr 28,80 € und ist bei Antragstellung im Einwohnermeldeamt gleich zu bezahlen.


2. Reisepass
Der Reisepass ist ein Ausweispapier und dient dazu, sich über seine Person beim Grenzübertritt und im Ausland auszuweisen, soweit hierzu nicht der Bundespersonalausweis ausreicht. Pässe werden für eine Gültigkeitsdauer von 10 Jahren ausgestellt, bei Personen unter 24 Jahren beträgt die Gültigkeitsdauer 6 Jahre. Die Gebühr für die Ausstellung beträgt derzeit 59.- €, bei Personen unter 24 Jahren 37,50.- €. Der/die Antragsteller/in hat die Ausstellung des Passes persönlich zu beantragen. Anträge auf Ausstellung von Reisepässen sind unter Beifügung von einem biometrischen Lichtbild beim Einwohnermeldeamt zu stellen. Der/die Passbewerber/in muss weiterhin die notwendigen Beweismittel für die Feststellung ihrer/seiner Person und Staatsangehörigkeit vorlegen. Alle Ausweise und Pässe werden zentral bei der Bundesdruckerei in Berlin angefertigt.


3. Kinderreisepass
Alle Kinder – auch Kleinkinder -, die noch nicht im Besitz von Personalausweis oder Reisepass sind, benötigen bei jedem Grenzübertritt einen Kinderreisepass, der gegen eine Gebühr von 13,- € beim Einwohnermeldeamt ausgestellt wird. Bei Kindern - auch Kleinkindern - ist ein biometrisches Passbild erforderlich. Kinderreisepässe werden nur noch bis zum 12. Lebensjahr ausgestellt; ab dem 12. Lebensjahr muss bei Bedarf ein Personalausweis oder Reisepass beantragt werden.


Meldewesen

Was ist zu melden?
Zu melden ist jede Wohnungsänderung, also das Beziehen einer Wohnung und das Ausziehen aus einer Wohnung. Ab 01.06.2004 ist eine Abmeldung nur noch bei Aufgaben eines Zweitwohnsitzes oder bei Wegzug ins Ausland notwendig. Als Wohnung im Sinne des Meldegesetzes gilt jeder Wohnraum, auch die Schlafstelle. Bei Wohnungswechsel innerhalb der Stadt genügt die Anmeldung der neuen Wohnung. Wird auch nur vorübergehend eine zweite Wohnung bezogen, so muss das Beziehen dieser Wohnung gemeldet werden. Personen, die einen Doppelwohnsitz haben, sind an beiden Orten gemeldet. Sie müssen angeben, welches ihr Hauptwohnsitz ist.


Wer hat die Meldung vorzunehmen?
Die Meldung (An-, Ab- und Ummeldung) ist von einem Ein- oder Ausziehenden als dem Hauptmeldepflichtigen zu erstatten. Für Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr sind die Eltern meldepflichtig.

Meldepflichtig sind außer den deutschen Staatsangehörigen auch alle Ausländer und Staatenlose.


In welcher Zeit hat die Meldung zu erfolgen?
Die Meldung ist sowohl beim Einzug und beim Auszug als auch beim Wohnungswechsel innerhalb der Gemeinde binnen einer Woche zu erstatten. Wer in einer Gemeinde des Inlands gemeldet ist und besuchsweise bei Bekannten oder Verwandten außerhalb seines zuständigen Wohnsitzes wohnt, braucht sich erst nach Ablauf von zwei Monaten nach Ankunft in der Besuchsgemeinde zu melden.

Wie ist zu melden?
Der Meldepflichtige muss den ausgefüllten und unterschriebenen Meldeschein beim Einwohnermeldeamt abgeben. Er kann sich bei der Abgabe durch eine geeignete Person vertreten lassen. Ehegatten und Kinder können auf einem gemeinsamen Meldeschein aufgeführt werden; für alle übrigen Personen ist ein gesonderter Meldeschein zu verwenden.
Künftig muss bei der Anmeldung in der Meldebehörde eine vom Wohnungsgeber bzw. vom Wohnungseigentümer ausgestellte „Wohnungsgeberbestätigung“ vorgelegt werden, mit der der Einzug in die anzumeldende Wohnung bestätigt wird. Bei einem Wegzug ins Ausland ist es ebenso zwingend notwendig, dass der Wohnungsgeber bzw. der Wohnungseigentümer jene Bestätigung der Meldebehörde vorlegt.

Es reicht nicht aus, wenn der Mieter bei der Anmeldung seinen Mietvertrag vorlegt.

Für die Mitarbeiter des Einwohnermeldeamtes wäre es von großem Vorteil, wenn diese Bestätigung bereits im Vorfeld der Anmeldung beim Einwohnermeldeamt (einwohnermeldeamt@muehldorf.de) eingegangen wäre.

Die Wohnungsgeberbestätigung ist als PDF-Formular auf der Homepage der Kreisstadt Mühldorf a.Inn (www.muehldorf.de) unter Rathaus > Service > Formulare in der Rubrik „Meldeamt, Passamt, Fundamt“ abrufbar.


Besonderheiten
Eine Meldepflicht wird nicht begründet
1. durch das Leisten des Grundwehrdienstes
2. durch den Vollzug einer Straf- oder Untersuchungshaft, wenn der Meldepflichtige für eine andere Wohnung gemeldet ist.

EU-Bürger müssen eine Freizügigkeitsbescheinigung, Nicht-EU-Bürger eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Dazu wird ein biometrisches Lichtbild benötigt.

Verstöße gegen das Meldegesetz können durch Auferlegung eines Bußgeldes geahndet werden.


Hinweis auf melderechtlich Datenschutzbestimmungen
Die Meldebehörde darf Vor- und Familiennamen, akademische Grade und Anschrift der volljährigen Einwohner im Adress- bzw. Einwohnerbuch sowie ähnlichen Nachschlagewerken veröffentlichen und an andere zum Zwecke der Herausgabe solcher Werke übermitteln.

Wer dies nicht möchte, kann schriftlich verlangen, dass die Veröffentlichung unterbleibt.

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