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Joja Wendt und Axel Zwingenberger kommen nach Mühldorf

Zwei der bekanntesten Pianisten Deutschlands kommen nach Mühldorf – die beiden Ausnahmemusiker Joja Wendt und Axel Zwingenberger präsentieren am Dienstag, 24. März im Mühldorfer Stadtsaal live an zwei Flügeln „Boogie Woogie Legends Live“. Im Oktober 2025 haben die beiden bereits für Furore gesorgt mit der Veröffentlichung ihres gemeinsamen Albums „Boogie Woogie Dimensions“.
Wenn zwei der weltweit führenden Boogie-Woogie-Pianisten gemeinsam ein Album aufnehmen, dann ist das über die Grenzen der Szene hinaus ein globales Ereignis – ein Statement. Mit Boogie Woogie Dimensions präsentieren Axel Zwingenberger und Joja Wendt ein Werk, auf dem der legendäre aus der Tastatur geborene, mitreißende Klavierstil nichts von seiner Strahlkraft und seiner spontanen Lebendigkeit verloren hat.
Axel Zwingenberger gilt seit Jahrzehnten als internationaler Botschafter des Boogie Woogie. Sein Name steht weltweit synonym für diesen packenden Klavierstil, dessen Drive und Improvisationskraft er in zahllosen Konzerten, Kooperationen mit Jazz- und Blues-Legenden sowie über 30 Alben auf höchstem Niveau kultiviert hat.
Joja Wendt, einer der vielseitigsten Pianisten Europas, ist tief in dieser Musik verwurzelt – und hat sie stets als lebendige Quelle in sein künstlerisches Schaffen einbezogen. Ob Klassik, Jazz, Pop oder Eigenkompositionen: Wendt bringt Spielfreude, Virtuosität und Offenheit zusammen, ohne dabei die Authentizität und seine Wurzeln des Boogie Woogie zu verlieren.
In Boogie Woogie Dimensions begegnen sich zwei Pianisten, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und gerade in dem musikalischen Dialog ein tiefes Verständnis und höchst inspirierende Spannung entfalten. Mal wie ein kraftvoller Schlagabtausch, mal wie eine filigrane Konversation auf zwei Konzertflügeln – stets voller Groove, Spontaneität und überraschender Improvisationen.
Besonders bemerkenswert: Das gesamte Album wurde ohne Schnitte eingespielt. Jeder Take bewahrt die Magie des Augenblicks – vom energiegeladenen Bühnenfeuer bis zu den intimen Momenten, die im Studio entstehen, wenn zwei Musiker einander wirklich zuhören.
So ist Boogie Woogie Dimensions nicht nur ein modernes Kapitel in der langen Geschichte des Boogie Woogie, sondern auch der Weg in eine neue Dimension – von den rauen Barrelhouses der Südstaaten bis zu den großen Konzertbühnen von heute. Diese besondere Energie bringen die beiden nun auch zum ersten Mal live auf die Bühne. Auf Ihrer exklusiven Club-Tour 2026 quer durch Deutschland präsentieren sie ihr Album, wobei jetzt schon sicher ist, dass jeder Abend einzigartig sein wird und kein Abend wie der andere.
Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612 sowie online unter www.muehldorf.de/kultur und an allen weiteren VVK-Stellen von München Ticket.
Weitere Infos www.boogiewoogie.net und www.jojawendt.de
Pressemitteilung vom 06.02.26
Bürgermeister und Kulturamtsleiter bei Landesregierung im Chiemseehof

Bürgermeister Michael Hetzl und Kulturamtsleiter Walter Gruber haben sich mit der Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler zum Kennenlernen getroffen. Begleitet wurden sie dabei von Hofrat Professor Josef Schöchl. Im Sitz der Salzburger Landesregierung im Chiemseehof ging es unter anderem um die gemeinsame Vergangenheit und Zukunft. Die Salzburgstraße, der Salzburger Hochbrunnen sowie das Salzburger Landeswappen am Nagelschmiedturm sind nur drei von vielen Zeugnissen der gemeinsamen Vergangenheit. Schließlich war die Innstadt Mühldorf rund 1000 Jahre lang eine Exklave Salzburgs und ein wichtiger Pfeiler für den Salzhandel. Erst 1802 fiel die Stadt an Bayern.
Aufgrund dieser geschichtlichen Verbindung hatte man von Mühldorfer Seite aus lange Jahre auf eine Partnerschaft mit der Stadt Salzburg hingearbeitet. „Für Mühldorf ist die 2025 besiegelte Städtepartnerschaft mit der weltberühmten Stadt Salzburg ein Meilenstein. Auf dem langen Weg dorthin hat uns das Land Salzburg immer großartig unterstützt – dafür noch einmal herzlichen Dank. Der gemeinsam begangene Internationale Schützen- und Trachtenzug 2022 zum Jubiläum der Schlacht von Mühldorf 1322 hat sich in Mühldorf ins Gedächtnis eingebrannt und einen entscheidenden Schub gegeben. Jetzt gilt es, die Städtepartnerschaft für Bürger, Vereine und Künstler mit Leben zu erfüllen. Dank unserer räumlichen und gefühlten Nähe wird uns das spielend gelingen. An der Umsetzung arbeiten wir aktuell“, sagt Bürgermeister Michael Hetzl.
Die Partnerschaft soll auch künftig nicht nur mit der Stadt Salzburg, sondern auch mit dem Land gelebt werden. Konkret sprachen der Bürgermeister und die Landeshauptfrau bei dem Treffen über eine mögliche Nutzung des Südostbayern-Tickets auch für den ÖPNV im Land Salzburg – so wie es bereits in München der Fall ist. „Ein durchgängig nutzbares Ticket würde die direkte Zugverbindung für Mühldorf und Salzburg noch attraktiver als bisher machen“, so Bürgermeister Hetzl. „Die Umsetzung wollen wir gemeinsam vorantreiben.“ Außerdem soll der wirtschaftliche Austausch verstärkt werden. Künftig soll es gegenseitige Besuche von Wirtschaftsdelegationen und auch einen Lehrlingsaustausch geben.
Die Gemeinsamkeiten bekräftigt auch Landeshauptfrau Karoline Edtstadler: „Die engen Bande zwischen Salzburg und Mühldorf am Inn wurzeln in Jahrhunderten langer gemeinsamer Geschichte. Diese ist – wie damals – geprägt von grenzüberschreitendem Handel und Kultur. Durch den regelmäßigen Austausch mit dem ehemaligen Vorposten des Erzstifts Salzburg schaffen wir neue Begegnungsräume und stärken den Dialog für die gesamte Inn-Salzach-Region.“ Das Miteinander wird auch beim alljährlichen Internationalen Schützen- und Trachtenzug deutlich, bei dem das Land Salzburg in den vergangenen Jahren immer wieder stark vertreten war – insbesondere beim Jubiläumszug 2022 und beim Festakt zur Unterzeichnung der Städtepartnerschaftsurkunde 2025. Heuer plant Landeshauptfrau Edtstadler erstmals selbst bei dem Großereignis am Sonntag, 6. September dabei zu sein.
Das Amt der Landeshauptfrau entspricht dem eines Ministerpräsidenten in Deutschland. Als solche folgte Karoline Edtstadler am 2. Juli 2025 Dr. Wilfried Haslauer nach. Dieser lenkte zwölf Jahre lang die Geschicke des Landes Salzburg und pflegte enge Bande mit Mühldorf. Gemeinsam mit Professor Schöchl setzte er sich zudem sehr für eine Städtepartnerschaft zwischen Mühldorf und der Stadt Salzburg ein und begleitete diese bis zur Finalisierung. 2022 führte er die rund 3500 Köpfe starke Delegation des Landes Salzburg beim Jubiläumszug zum Gedenken an die letzte Ritterschlacht an. Beim Festakt zur Besiegelung der Städtepartnerschaft auf Mühldorfer Boden waren Dr. Haslauer und Professor Schöchl im Sommer 2025 Ehrengäste.
Pressemitteilung vom 06.02.26
Stellungnahme zum Leserbrief über die Bürgerversammlung am 14. Januar
In Bezug auf die Bürgerversammlung der Kreisstadt Mühldorf a. Inn am 14. Januar 2026 im Stadtsaal erschien am Donnerstag, 29. Januar ein Leserbrief von Walter Kolb in der gedruckten Ausgabe des „Mühldorfer Anzeiger“. Herr Kolb hatte auf der Bürgerversammlung das Wort ergriffen und attackiert in seinem Leserbrief Bürgermeister Michael Hetzl, der die Versammlung leitete. Dieser reagiert mit folgendem Statement:
Bürgermeister Michael Hetzl: „Vorneweg ist festzuhalten, dass Herr Kolb vor mehr als 20 Jahren aus Mühldorf weggezogen ist, seinen Hauptwohnsitz nicht mehr in unserer Stadt hat und hier auch nicht wahlberechtigt ist. Dieser Hinweis nur deshalb, weil die Bürgerversammlung an sich für die Mühldorferinnen und Mühldorf gedacht ist. Es ist ungewöhnlich, als Bürgermeister auf einen Leserbrief zu reagieren. Ich tue es aus zwei Gründen: Zum einen fußen seine Ausführungen auf irrigen Annahmen und Behauptungen; zum anderen ist die Beantwortung der im Leserbrief gestellten beiden Fragen für mich kein Problem. Leider wurden diese Fragen bei der Bürgerversammlung nicht vorgetragen.
Im Leserbrief heißt es, auf der Versammlung sei „nicht wie üblich ein Saal-Mikrofon herumgereicht“ worden. Es wird unterstellt, dass das zentrale Stand-Mikrofon potenzielle Fragesteller abgeschreckt habe. Tatsächlich nutzt die Kreisstadt Mühldorf a. Inn seit Jahren zentral platzierte Mikrofone für die Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Fest installierte Saalmikrofone gab es bei den Bürgerversammlungen im Haberkasten schon vor etwa einem Jahrzehnt. Ein negativer Zusammenhang zur Anzahl der vorgetragenen Fragen wurde bislang nicht hergestellt und dafür gibt es auch keinen Anlass.
Herr Kolb hat dann in der Tat weit ausgeholt, ohne Fragen zu stellen. Ich habe ihn erst nach längeren Ausführungen gebeten, zum Ende zu kommen. Daraufhin bat Herr Kolb „nur noch einen Satz“ sagen zu dürfen, was er selbstverständlich durfte. Eine Frage war es nicht. Ich habe dann eine Antwort auf seine rund zweiminütigen Ausführungen gegeben und dann in der Tat nicht zugelassen, dass der vorbereitete Vortrag fortgesetzt wird. Schließlich warteten auch noch andere Bürgerinnen und Bürger darauf, zu Wort zu kommen. Seine im Leserbrief gestellten Fragen hätten problemlos gestellt werden können. Ich beantworte sie gerne an dieser Stelle:
Muss Mühldorf noch bis 2045 warten, bis über einen Campus-Standort entschieden wird, weil so lange noch der aktuelle Mietvertrag läuft?
Nein, aber es ist eine wichtige Rahmenbedingung der Diskussion zu wissen, dass es diesen noch lange laufenden Mietvertrag gibt. Über den langfristigen Campus-Standort sollte wesentlich früher entschieden werden, schon aus Planungsgründen. Es handelt sich aber an sich nicht um eine Frage, die zwingend jetzt zu entscheiden ist, wie auch von Herrn Kolb insinuiert. Das aktuelle Problem für Mühldorf besteht hauptsächlich darin, dass wegen der Campus-Diskussion die Entwicklung des SüMö-Geländes blockiert wird.
Wo sehen Sie den idealen Standort einer Campus-Ansiedlung zur Belebung unserer Innenstadt?
Ich habe mich bereits in der Vergangenheit hierzu geäußert. Ein Standort in Bahnhofsnähe wie etwa am Bonimeierring hätte aus meiner Sicht den Vorteil der optimalen Verkehrsanbindung. Wichtig ist außerdem vor allem, dass genügend Fläche für die langfristige Entwicklung für die Hochschule zur Verfügung steht. Weder der aktuelle Standort noch das SüMö-Areal sind aus meiner Sicht geeignet.“
Pressemitteilung vom 06.02.26
Kosten ab Samstag, 7. Februar zwischen 27,60 Euro und 46 Euro
Die Gebühren für Personalausweise steigen ab Samstag, 7. Februar bundesweit an. Nach einem Beschluss des Bundesrates erhöht sich für Personen ab 24 Jahren der Preis von 37 Euro auf 46 Euro, für unter 24-Jährige von 22,80 Euro auf 27,60 Euro. Hintergrund sind gestiegene Produktions- und Verwaltungskosten bei der Bundesdruckerei. Diese Regelungen gelten selbstverständlich auch in Mühldorf und werden vom Bürgerbüro umgesetzt.
Pressemitteilung vom 05.02.26
Folkballaden und politischer Protest voller Gänsehaut-Momente

Sarah Lesch zählt zu den wichtigsten Stimmen der neuen deutschen Liedermacherszene. Ihre Songs sind lyrisch, feinsinnig und zugleich kompromisslos in ihrer Botschaft – sie unterhält und bezieht Stellung zugleich. Mit Gitarre, Ukulele und starken Geschichten im Gepäck geht sie zusammen mit ihren beiden Musikern als Trio auf Poesie & Widerstand-Tour. Dabei erwartet das Publikum eine Mischung aus intimen Folkballaden, poetischem Protest und smarter Gesellschaftsanalyse – nahbar, mitreißend und voller Gänsehaut-Momente. Am Mittwoch,18. März gastiert sie im Rahmen ihrer Tour im Mühldorfer Haberkasten.
Mit sieben Alben und zahlreichen Auszeichnungen prägt Sarah Lesch die neue deutschsprachige Liedermacherszene. Ihre Songs behandeln das Große im Kleinen, greifen aktuelle Themen auf und nehmen kein Blatt vor den Mund. Bei ihr verschwimmen die Grenzen zwischen Unterhaltung und Haltung – nichts ist belanglos, alles hat Gewicht. Selten werden die gesellschaftspolitischen Themen unserer Tage so umfassend auf den Punkt gebracht, wie in ihren Texten. „In meiner Musik kann ich alles sein, was ich bin. Ohne falsche Scham und faule Kompromisse. Hier bin ich wild und wütend und liebend und verletzbar und hier kann ich mich ganz dem Moment verschenken und denen, die diese Lieder mit mir teilen – die das gleiche fühlen wie ich und sich mit mir in meiner Welt treffen. Da, wo wir uns gegenseitig wiedererkennen“, freut sich Sarah Lesch auf ihre anstehende Tour.
Wenn Sarah Lesch Ukulele und Gitarre mitsamt starken und berührenden Geschichten in den Tourkoffer packt, dann kommt das Publikum garantiert auf seine Kosten. Auf der Bühne vereint sie Folk, Punk und tiefgehende Erzählkunst. Hier ist für jeden etwas dabei. Ob intime, balladeske Folkperlen, smarte Analysen zeitgeschichtlicher Entwicklungen oder politische Handlungsempfehlungen - Sarah Leschs große Stärke ist und bleibt die stilistische Bandbreite und die Intimität, die sie spielend leicht kreiert. Nahbar und mitreißend, mit ganz viel Gänsehaut-Faktor, mit neuen und alten Songs!
Mit ihrem Lied „Testament“ erreichte sie ein Millionenpublikum. Ihre Texte bringen gesellschaftspolitische Themen eindringlich auf den Punkt, ihre Social-Media-Kanäle sind Impulsgeber wichtiger Diskurse. Diese unverwechselbare Mischung aus Klartext und Poesie spiegelt sich auch in ihrem neuen Programm wider.
Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612, online unter www.muehldorf.de/kultur und an allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Weitere Infos www.sarah-lesch.de
Pressemitteilung vom 05.02.26
Mit Luise Kinseher, Werner Koczwara und Luksan Wunder

Michael Altingers Brettlboden ist eine feste Institution des Mühldorfer Haberkastens – auch im Jahr des 30-jährigen Bestehens der Kulturbühne bringt er wie gewohnt im Frühjahr und im Herbst eine spannende Mischung aus etablierten Kabarettisten und Newcomern der Szene mit nach Mühldorf. Am Dienstag, 10. März sind Luise Kinseher, Werner Koczwara und das Comedy-Kollektiv Luksan Wunder zu sehen. Durch den Abend führt Michael Altinger.
Werner Koczwara lotet rhetorisch brillant und erstaunlich gut gelaunt die Komik des Justizstandorts Deutschland aus. Hierzu schöpft er aus dem reichhaltigen Fundus der Realsatire in Form von Urteilen und Paragrafen und geht dem Humorpotential der juristischen Sprache auf den Grund. Koczwara ist dem an Kabarett interessierten Publikum bekannt aus zahlreichen Bühnenprogrammen sowie eher seltenen Auftritten in ARD und ZDF.
Das Humorkollektiv Luksan Wunder ist eine absolute Ausnahmeerscheinung in der Comedyszene – ausgezeichnet u.a. mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2023. Sie bringen die Absurdität des Medienzeitalters so anders und so lustig auf die Bühne, dass sie sich jeglichem Vergleich entziehen. Im Internet, wo sie ursprünglich herkommen, wurden ihre Videos über eine halbe Milliarde mal angeschaut, trotzdem sind sie live noch besser. Ihr neues Bühnenprogramm „Dr. Edeljoghurts Multimediapanoptikum 2“ ist ein absolut irrwitziger Ritt durch unterschiedlichste Genres der Comedy: Livemusik, Parodien, Sketche und Satire, garniert mit aufwändig produzierten Videos und einigen ihrer typischen Viralformate.
Luise Kinseher steht 35 Jahre auf den Bühnen dieses Landes. Sie hat acht Kabarettprogramme geschrieben, alle Preise gewonnen, jetzt reichts. Nun dürfen mal andere ran, besonders die, die es unbedingt wollen. War „Mary from Bavaria“ bislang nur mit kleinen Gastauftritten zu sehen, wird sie nun den ganzen Abend bestreiten. „Endlich Solo“ ist ein jubilierendes Jubiläumsprogramm, ein Pointenfeuerwerk, eine Lachoffensive, ein ziemlich großes Ding. Da wird nicht nur Luise Kinseher staunen!
Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612, online unter www.muehldorf.de/kultur und an allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Weitere Infos: www.michael-altinger.de
Pressemitteilung vom 05.02.26
Faschingszug am Faschingssonntag und Geldbeutelwaschen am Aschermittwoch
Zwei Großveranstaltungen der Kreisstadt Mühldorf a. Inn sind im Februar geplant. Als ein Höhepunkt der Faschingssaison steht heuer noch der Faschingszug samt Faschingstreiben am Sonntag, 15. Februar an, den die Stadt gemeinsam mit dem Faschingskomitee Inntalia ausrichtet. Den Übergang in die Fastenzeit markiert das Geldbeutelwaschen am Aschermittwoch, 18. Februar.
Beim Faschingszug werden ab 13:30 Uhr wieder bunt geschmückte Wägen in einem Bonbonregen durch den von Schaulustigen gesäumten Stadtplatz ziehen. Im Anschluss verbleiben ausgewählte Wägen für das Faschingstreiben auf dem Stadtplatz. In Vorbereitung der Veranstaltung ist die Bushaltestelle von Freitag, 13. Februar, bis Montag, 16. Februar, ganztägig an die Luitpoldallee verlegt. Zudem ist die Ausfahrt aus dem Stadtplatz am Veranstaltungstag ab 7 Uhr bis voraussichtlich 12 Uhr des Folgetags nicht möglich.
Das Geldbeutelwaschen wird auch heuer wieder dem Fasching ein feierliches Ende setzen – mit Getränken, Fisch- und Käsesemmeln, Musik und symbolischer Abdankung des Faschingsprinzenpaares. Los geht es am Mittwoch, 18. Februar um 11 Uhr rund um den Brunnen „1727“ gegenüber dem Rathaus mit einer Ansprache von Bürgermeister Michael Hetzl und Stadtkämmerer Fabian Zierhofer. Das rituelle Säubern der Portemonnaies soll schließlich glückliche Umstände in Geldangelegenheiten verheißen – zuvorderst für die städtischen Finanzen.
„Wir sind vergleichsweise unbeschadet durch andernorts sehr schwierige Jahre gekommen, also auch mit solide finanzierten Investitionen ohne neue Schuldenaufnahme“, sagt Bürgermeister Michael Hetzl. „Damit es so weitergeht, waschen wir auch heuer wieder die Geldbeutel! Und außerdem feiern wir zu Beginn der Fastenzeit den Abschluss unserer Faschingssaison. Wir hoffen, dass viele Mühldorferinnen und Mühldorfer dabei sind. Alle sind herzlich willkommen.“
Nach den Reden gibt das Prinzenpaar Angelika Reichgruber und Markus Simmet um 11:11 Uhr den Rathausschlüssel symbolisch an den Bürgermeister zurück. Für musikalische Untermalung sorgen Martl Kolm und Andi Seifinger mit bayerischen Klängen. Wie im vergangenen Jahr kommen Freibier vom Innbräu und kostenlose alkoholfreie Getränke kühl aus dem Brunnen – solange der Vorrat reicht. Dazu gibt es von Globus gesponserte Fisch- und Käsesemmeln.
„Wir danken allen Beteiligten, die dieses zusätzliche Event in unserem Kalender ermöglichen“, sagt Kulturamtsleiter Walter Gruber. „Wenn es um die Belebung unserer Innenstadt geht, ziehen wir im Rathaus auch abteilungsübergreifend immer besonders gerne an einem Strang.“ „Es ist schön, dass sich mit der zweiten Auflage der Veranstaltung auch in Mühldorf eine Tradition anbahnt“, freut sich Stadtkämmerer Fabian Zierhofer. Der Brauch geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Zu Beginn der Fastenzeit zeigte das Dienstpersonal damit ihren Herrschaften an, dass ihre Geldbeutel nach dem Fasching leer waren.
Pressemitteilung vom 04.02.26
Arockalypse und End of Sanity am Samstag, 21. Februar auf der JUZ-Bühne

Am Samstag, 21. Februar geht es im städtischen Jugendzentrum JUZ M24 rockig zu. Ab 20 Uhr steht in der Mühlenstraße 24 die JUZ-Bühne mit Arockalypse und End of Sanity im Zeichen des Rock. Die aus dem Landkreis Altötting stammende Band Arockalypse überzeugt seit 2015 mit solidem Metal, beeinflusst von Black Sabbath und Tool. End of Sanity stammen aus dem Chiemgau und spielen seit 2019 facettenreiche Alternative-Rock Shows, geprägt von Grunge und Punkrock. Einlass ist ab 20 Uhr, der Eintritt kostet zehn Euro. Zielgruppe sind Jugendlich über 16 Jahren. Wer jünger und in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person ist, zahlt ermäßigten Eintritt.
Pressemitteilung vom 04.02.26
Weltklasse-Musiker auf „Wir sind Licht“-Tour im Haberkasten
Mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Reggae, Ska und Latin kommen Che Sudaka am Samstag, 7. März in den Mühldorfer Haberkasten. Der Name der Tour stammt von „Wir Sind Licht”, einem Song aus dem Album „20 años” (2022). Mit einer explosiven, kommunikativen und zutiefst menschlichen Show verwandelt Che Sudaka jedes Konzert in ein Volksfest mit einer klaren Botschaft: Musik als Mittel zur Einheit und Awareness. Ihre Live-Auftritte werden nun durch audiovisuelle Synchronisationen ergänzt, die die emotionale und visuelle Reise ihrer Shows noch verstärken.
Das zehnte Album der Band enthält Kollaborationen mit einigen großartigen Künstlern wie The Busters und Dr. Ring Ding aus Deutschland, Itaca Band aus Katalonien, La Phaze aus Frankreich, Gaz Mayall aus England, Skaparapid aus Valencia und Dr. Shenka (Panteón Rococo) aus Mexiko. Auf dem Album interpretieren Che Sudaka unter anderem Ska-Klassiker wie „One Step Beyond“ von Prince Buster in ihrem eigenen, einzigartigen Cumbia-Ska-Stil neu.
Che Sudaka wurde in Barcelona im Jahr 2002 von einstmals illegalen Immigranten gegründet und gelten heute als Kultband, sind Flaggschiff der Mestizo-Musik und werden seit zwei Dekaden als eine der besten Live-Bands weltweit angesehen. Che Sudaka sind zum Aushängeschild einer Lebenseinstellung und kulturellen Gegenbewegung gewachsen, zum Bindeglied einer global vernetzten Familie. Ihre aussagestarken und sozialkritischen Texte heben die Band von der Masse ab.
Mit ihren optimistisch-rebellischen Texten, ihrer unendlich positiven Attitude und Energie auf der Bühne und ihrem höchst wiedererkennbaren Sound-Mix aus lateinamerikanischer Folklore, Ska, Reggae, Punk und elektronischen Elementen sind Che Sudaka Rebellion, Therapie und Party. Jedes Konzert ist eine schweißtreibende Fiesta im Hier und Jetzt, ein Moment der Einheit und Gemeinsamkeit, Respekt und Liebe.
Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612, online unter www.muehldorf.de/kultur und an allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Weitere Infos: www.che-sudaka.de
Pressemitteilung vom 03.02.26
Weltklasse-Musiker auf „Wir sind Licht“-Tour im Haberkasten

Mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Reggae, Ska und Latin kommen Che Sudaka am Samstag, 7. März in den Mühldorfer Haberkasten. Der Name der Tour stammt von „Wir Sind Licht”, einem Song aus dem Album „20 años” (2022). Mit einer explosiven, kommunikativen und zutiefst menschlichen Show verwandelt Che Sudaka jedes Konzert in ein Volksfest mit einer klaren Botschaft: Musik als Mittel zur Einheit und Awareness. Ihre Live-Auftritte werden nun durch audiovisuelle Synchronisationen ergänzt, die die emotionale und visuelle Reise ihrer Shows noch verstärken.
Das zehnte Album der Band enthält Kollaborationen mit einigen großartigen Künstlern wie The Busters und Dr. Ring Ding aus Deutschland, Itaca Band aus Katalonien, La Phaze aus Frankreich, Gaz Mayall aus England, Skaparapid aus Valencia und Dr. Shenka (Panteón Rococo) aus Mexiko. Auf dem Album interpretieren Che Sudaka unter anderem Ska-Klassiker wie „One Step Beyond“ von Prince Buster in ihrem eigenen, einzigartigen Cumbia-Ska-Stil neu.
Che Sudaka wurde in Barcelona im Jahr 2002 von einstmals illegalen Immigranten gegründet und gelten heute als Kultband, sind Flaggschiff der Mestizo-Musik und werden seit zwei Dekaden als eine der besten Live-Bands weltweit angesehen. Che Sudaka sind zum Aushängeschild einer Lebenseinstellung und kulturellen Gegenbewegung gewachsen, zum Bindeglied einer global vernetzten Familie. Ihre aussagestarken und sozialkritischen Texte heben die Band von der Masse ab.
Mit ihren optimistisch-rebellischen Texten, ihrer unendlich positiven Attitude und Energie auf der Bühne und ihrem höchst wiedererkennbaren Sound-Mix aus lateinamerikanischer Folklore, Ska, Reggae, Punk und elektronischen Elementen sind Che Sudaka Rebellion, Therapie und Party. Jedes Konzert ist eine schweißtreibende Fiesta im Hier und Jetzt, ein Moment der Einheit und Gemeinsamkeit, Respekt und Liebe.
Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612, online unter www.muehldorf.de/kultur und an allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Weitere Infos: www.che-sudaka.de
Pressemitteilung vom 03.02.26
Weltklasse-Musiker spielen die kubanischen Klassiker aus dem Wim-Wenders-Film

The Sons of Buena Vista sind nichts weniger als das Vermächtnis des Buena Vista Social Club, das an eine jüngere Generation von Weltklasse-Musikern weitergegeben wurde, die direkt neben den alten kubanischen Großmeister groß geworden sind. Diese Erben der verstorbenen Legenden wie Ibrahim Ferrer, Compay Segundo oder Ruben Gonzales tragen den unverkennbaren Charme der kubanischen Klassiker in die weite Welt. Am Donnerstag, 5. März gastieren die kubanischen Weltstars im Mühldorfer Haberkasten.
Der Film „Buena Vista Social Club“ hat Kuba zurück auf die musikalische Landkarte der Welt gebracht. Der von Wim Wenders’ präsentierte Folgefilm „Musica Cubana – The Sons of Buena Vista“ hat später dieses neue Projekt ins Leben gerufen. Viele Jahre nach Veröffentlichung dieses Films gibt es nun tatsächlich die leibhaftige Bühnenvariante dazu, die 2025 erstmalig in Europa auf Tournee geht.
Eine Fusion der heutigen kubanischen Stars und das Erbe der weltberühmten musikalischen Tradition aus Kuba! The Sons of Buena Vista begeben sich auf eine Reise in die passionierte Welt der kubanischen Musik. Hier werden das Herz Kubas, die Hoffnungen, Sehnsüchte, Liebe, Leidenschaften und Freude seines Volkes spürbar wie am ersten Tag.
Sänger und Grammygewinner Mario „Mayito“ Rivera, treffend als der „Mick Jagger Kubas“ bezeichnet, ist ein weltberühmter Vertreter des einzigartigen Klangs kubanischer Musik. Der vielseitig begabte und stets schick gekleidete Rivera, Idol der Jugend und als Poet des Rumba vielgeachtet, war viele Jahre lang Mitglied der Supergroup Los Van Van und arbeitete bereits mit dem Who’s Who der kubanischen Musikszene wie Isaac Delgado und Alberto Alvarez zusammen. Im Kinofilm „Musica Cubana – The Sons of Buena Vista“ spielte er eindrucksvolle musikalische Einlagen.
Sänger William Borrego Rodriguez gründete El Cabildo del Son zusammen mit Pancho Amat, seines Zeichens Tres-Spieler beim Buena Vista Social Club, und ging gemeinsam mit kubanischen Legenden wie Silvio Rodriguez und Pablo Milanès als Leadsänger auf Welttournee. Heute ist er ein Star der jüngeren kubanischen Musikergeneration.
Dritter im Bunde: El Nene, mit bürgerlichem Namen Pedro Lugo Martinez, glänzt mit seinem ungemein kraftvollen und melancholischen Gesang. Auf der Bühne wirkt er wie eine jüngere Version des weltberühmten Ibrahim Ferrer (Buena Vista Social Club), dem er nicht nur optisch zum Verwechseln ähnlich sieht, sondern auch mit ihm weltweit tourte! Von den „alten Herren“ hat er gelernt, wie man den Son Cubano authentisch singt, und zwar so überzeugend, dass er mit seiner Gruppe „Los Jovenes del Son“ sogar einen Latin Grammy gewonnen hat. Auch er hat in Wim Wenders‘ Kinofilm eine tragende Rolle und eindrucksvolle musikalische Passagen gespielt.
Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612, online unter www.muehldorf.de/kultur und an allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Pressemitteilung vom 03.02.26
Frühjahrssingen am 13. März im Haberkasten
Heuer jährt es sich zum 30. Mal, dass der Haberkasten als Kulturbühne eingeweiht wurde – und genauso lang gibt es auch das Alpenländische Singen und Musizieren als beliebtes Volksmusik-Format. Zum 30-jährigen Jubiläum musizieren am Freitag, 13. März, der Perlseer Gsang & Musi mit Hans Wiesholzer und Ludwig Biegel sowie die Alpenlandler Musikanten. Durch den Abend führt Susi Wiesner, Moderatorin der Sendung „Zammgspuit und Gsunga“ im BR Fernsehen.
Perlseer Gsang und Musi
Die drei Freundinnen Michaela, Susanne und Christina vom Perlseer Dreigesang interpretieren seit 16 Jahren authentisch die bayerische Volksmusik. Mit ihrer familiären Bindung zur Tradition und modernen Herangehensweise gehören sie zu einer der herausragendsten Volksmusikformationen Bayerns.
Alpenlandler Musikanten
Sechs junge Musikanten und die Vroni mit der Harfe haben sich 2012 in Wals/ Salzburg zusammengefunden. Sie kommen aus Südtirol, Tirol, Oberösterreich, Kärnten und Bayern. Sie spielen traditionelle und auch „selbergstrickte“ Stückl mit Herzblut und größtem Können.
Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612 sowie unter www.muehldorf.de/kultur und an allen weiteren München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Das nächste Alpenländische Singen und Musizieren findet am Freitag, 11.09.2026 statt. Der Vorverkauf hierfür beginnt mit dem Alpenländischen Frühjahrssingen am Freitag, 13.03.2026 um 8 Uhr. Karten sind auch bei der Veranstaltung am 13.März an der Abendkasse erhältlich.
Pressemitteilung vom 02.02.26
Bürgermeister Michael Hetzl lädt Friedrich Merz nach Mühldorf ein
Mühldorf und die ganze Region sehnen den durchgängig zweigleisigen Ausbau samt Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen München, Mühldorf und Freilassing/Burghausen herbei. Weil für den Abschnitt zwischen München und Mühldorf offenbar noch Geld im Bundeshaushalt fehlt, droht sich das Projekt allerdings erneut zu verschieben. Vor diesem Hintergrund hat Bürgermeister Michael Hetzl in einem offenen Brief Bundeskanzler Friedrich Merz nach Mühldorf eingeladen. „Gerne stehe ich für einen persönlichen Austausch zur Verfügung und lade Sie herzlich ein, sich vor Ort in Mühldorf a. Inn selbst ein Bild von der Bedeutung dieses Projekts zu machen“, heißt es in dem Brief. Dieser ging unter anderem auch an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sowie die wichtigsten Akteure der hiesigen Politik und Wirtschaft. Auch Alexander Pawlik als Projektleiter der Ausbaustrecke 38, Matthias Krause als Sprecher der Geschäftsleitung der Südostbayernbahn (SOB), SOB-Fahrgastvertreter Wilhelm Mack sowie lokale und überregionale Medien erhielten den Brief per Mail.
„In der Bundesrepublik Deutschland werden derzeit Schulden in historisch einmaliger Höhe aufgenommen. Gleichzeitig fließt davon offenbar kein Geld in dringend notwendige Infrastrukturprojekte wie den Schienenausbau“, argumentiert der Bürgermeister. „Gerade wir als Vertreter der demokratischen Mitte stehen in der Verantwortung, Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Staates zu sichern. Wenn elementare Infrastrukturvorhaben immer wieder angekündigt, angeblich ‚beschleunigt‘, dabei verschoben und schließlich finanziell ausgebremst werden, stärken wir damit ungewollt jene Kräfte, die unseren Staat insgesamt infrage stellen.“
Weiter schreibt Bürgermeister Michael Hetzl: „Ich bitte Sie daher eindringlich, den Weiterbau der ABS 38 im Kabinett erneut zu beraten und gemeinsam mit dem Bundesminister für Verkehr sowie dem Bundesminister der Finanzen die für den Baubeginn benötigte Baufinanzierungsvereinbarung abzuschließen. Dieses Projekt ist für unsere Region, für die Menschen vor Ort und für die europäische Verkehrsinfrastruktur von erheblicher Bedeutung und darf nicht erneut auf unbestimmte Zeit vertagt werden. Ich erwarte, dass die Bundesregierung Wort hält und dieses baureife Projekt bis 2032 umsetzt.“
Der offene Brief des Bürgermeisters ging neben dem Bundeskanzler an:
• Bundesfinanzminister Lars Klingbeil
• Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder
• Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer
• Landtagsabgeordneter Markus Saller
• Landtagsabgeordneter Sascha Schnürer
• Landrat Max Heimerl
• Alexander Pawlik, Projektleiter ABS38
• Matthias Krause, Sprecher der Geschäftsleitung der SOB
• Wilhelm Mack, Fahrgastvertreter der SOB
• Herbert Prost, Geschäftsstellenleiter IHK Mühldorf
• Rainer Dachsberger, Kreishandwerksmeister Altötting-Mühldorf
• Jörg Neimcke, Vorsitzender Industrieverband Mühldorf a. Inn
• Günther Pfaffinger, Vorsitzender Bund der Selbstständigen Mühldorf a. Inn
• Christian Kühl, Vorsitzender Aktionsgemeinschaft „Mühldorf vor Ort“ (Einzelhandel)
• lokale und überregionale Medien
Der offene Brief im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
ich wende mich heute mit diesem offenen Brief an Sie in Bezug auf die Ausbaustrecke 38. Es geht dabei um die durchgängige Zweigleisigkeit und Elektrifizierung der Bahngleise zwischen München, Mühldorf und Freilassing/Burghausen. Die Menschen in der Region warten darauf seit sehr langer Zeit. Das Projekt dient auch dem Umwelt- und Schallschutz und dem Zusammenwachsen Europas. Die ABS 38 ist nämlich nicht nur ein regionales Projekt, sondern Teil der Magistrale für Europa mit geplanter Schnellzugverbindung von Budapest bis Paris.
Bereits vor einigen Monaten habe ich von Projektleiter Alexander Pawlik erfahren, dass zwar voraussichtlich Baurecht für einen ersten Abschnitt des Ausbaus zwischen München und Mühldorf vorliegen wird, dafür jedoch keine ausreichenden Finanzmittel bereitgestellt sind. Diese Befürchtung hat sich inzwischen bestätigt – und das erfüllt mich mit großer Sorge.
In der Bundesrepublik Deutschland werden derzeit Schulden in historisch einmaliger Höhe aufgenommen. Gleichzeitig fließt davon offenbar kein Geld in dringend notwendige Infrastrukturprojekte wie den Schienenausbau. Das wirft eine berechtigte Frage auf: Wofür bürden wir diesen Schuldenberg kommenden Generationen eigentlich auf? Hoffentlich nicht allein für kurzfristige konsumtive Maßnahmen. Denn deren langfristige finanzielle Auswirkungen sind bereits heute absehbar problematisch.
Auch wir Kommunen stehen unter erheblichem finanziellen Druck. In den vergangenen sechs Jahren wurden in der Kreisstadt Mühldorf a. Inn rund 75 Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur investiert. Und das ohne einen Euro Neuverschuldung! Gleichzeitig tragen wir die höchste Kreisumlage in Oberbayern sowie steigende Lohnkosten und schultern die Nachwirkungen mehrerer Krisen. Dennoch übernehmen wir Verantwortung, weil wir wissen, wie entscheidend funktionierende Infrastruktur für wirtschaftliche Stärke und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist.
Der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke München-Mühldorf sind für unsere Region von zentraler Bedeutung. Am Bahnhof Mühldorf werden rund fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Bundesrepublik Deutschland umgeschlagen – bislang ohne Elektrifizierung und ohne durchgehenden zweigleisigen Ausbau. Die Region Mühldorf zählt zu den dynamischsten Wachstumsräumen Deutschlands; laut Zensus ist die Bevölkerung in den vergangenen zehn Jahren um rund 30 Prozent gewachsen.
Ursprünglich war vorgesehen, die ABS 38 bis 2030 fertigzustellen. Nach Verabschiedung des Maßnahmenbeschleunigungsgesetzes wurde der Fertigstellungstermin auf 2032 verschoben – ein schwer vermittelbarer Widerspruch zur „Beschleunigung“, der besagtes Gesetz dem Namen nach dienen soll. Derlei belastet das Vertrauen der Bevölkerung in staatliche Handlungsfähigkeit. Wenn nun trotz massiver Neuverschuldung erneut keine Mittel für dieses seit Jahrzehnten geplante Projekt zur Verfügung stehen, ist das politisch wie gesellschaftlich kaum erklärbar. Mir als Bürgermeister der Kreisstadt Mühldorf a. Inn fällt es jedenfalls schwer, das gegenüber meinen Bürgerinnen und Bürgern zu begründen.
Gerade wir als Vertreter der demokratischen Mitte stehen in der Verantwortung, Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Staates zu sichern. Wenn elementare Infrastrukturvorhaben immer wieder angekündigt, angeblich „beschleunigt“, dabei verschoben und schließlich finanziell ausgebremst werden, stärken wir damit ungewollt jene Kräfte, die unseren Staat insgesamt infrage stellen.
Ich bitte Sie daher eindringlich, den Weiterbau der ABS 38 im Kabinett erneut zu beraten und gemeinsam mit dem Bundesminister für Verkehr sowie dem Bundesminister der Finanzen die für den Baubeginn benötigte Baufinanzierungsvereinbarung abzuschließen. Dieses Projekt ist für unsere Region, für die Menschen vor Ort und für die europäische Verkehrsinfrastruktur von erheblicher Bedeutung und darf nicht erneut auf unbestimmte Zeit vertagt werden. Ich erwarte, dass die Bundesregierung Wort hält und dieses baureife Projekt bis 2032 umsetzt.
Gerne stehe ich für einen persönlichen Austausch zur Verfügung und lade Sie herzlich ein, sich vor Ort in Mühldorf a. Inn selbst ein Bild von der Bedeutung dieses Projekts zu machen.
Mit ausgezeichneter Hochachtung
Michael Hetzl
Erster Bürgermeister der Kreisstadt Mühldorf a. Inn
Pressemitteilung vom 02.02.26
Frühjahrssingen am 13. März im Haberkasten

Heuer jährt es sich zum 30. Mal, dass der Haberkasten als Kulturbühne eingeweiht wurde – und genauso lang gibt es auch das Alpenländische Singen als beliebtes Volksmusik-Format. Zum 30-jährigen Jubiläum musizieren am Freitag, 13. März, der Perlseer Gsang & Musi mit Hans Wiesholzer und Ludwig Biegel sowie die Alpenlandler Musikanten. Durch den Abend führt Susi Wiesner, Moderatorin der Sendung „Zammgspuit und Gsunga“ im BR Fernsehen.
Perlseer Gsang und Musi
Die drei Freundinnen Michaela, Susanne und Christina vom Perlseer Dreigesang interpretieren seit 16 Jahren authentisch die bayerische Volksmusik. Mit ihrer familiären Bindung zur Tradition und modernen Herangehensweise gehören sie zu einer der herausragendsten Volksmusikformationen Bayerns.
Alpenlandler Musikanten
Sechs junge Musikanten und die Vroni mit der Harfe haben sich 2012 in Wals/ Salzburg zusammengefunden. Sie kommen aus Südtirol, Tirol, Oberösterreich, Kärnten und Bayern. Sie spielen traditionelle und auch „selbergstrickte“ Stückl mit Herzblut und größtem Können.
Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612 sowie unter www.muehldorf.de/kultur und an allen weiteren München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Das nächste Alpenländische Singen und Musizieren findet am Freitag, 11.09.2026 statt. Der Vorverkauf hierfür beginnt mit dem Alpenländischen Frühjahrssingen am Freitag, 13.03.2026 um 8 Uhr. Karten sind auch bei der Veranstaltung am 13.März an der Abendkasse erhältlich.
Pressemitteilung vom 02.02.26
Stadtbücherei bietet kostenlose Nutzung der preisgekrönten Lernplattform an
In Mühldorf gibt es aktuell einen in der Bundesrepublik einmaligen Service: Die Stadtbücherei im Kornkasten bietet als erste Bibliothek Deutschlands ihren registrierten Nutzerinnen und Nutzern kostenlosen Zugang zu Blinkist Premium an. Die preisgekrönte Lernplattform fasst wichtige Erkenntnisse einzelner Bücher und Podcasts in kurzen Texten und Hörformaten zusammen. Dadurch können Nutzerinnen und Nutzer in 15 bis 45 Minuten flexibel und effizient neues Wissen und Ideen erfassen. Der Zugriff auf gut 9000 zusammengefasste Titel erfolgt per App oder Browser und ist mit einem gültigen Büchereiausweis kostenlos und rund um die Uhr möglich. Wer tiefer in ein Thema eintauchen möchte, kann sich das vollständige Buch besorgen – womöglich ist es sogar in der Bücherei verfügbar. Die Hälfte der Kosten des jungen Angebots übernimmt die Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen. Auch dank dieser Unterstützung war das derzeitige Alleinstellungsmerkmal für Mühldorf so schnell umsetzbar.
Pressemitteilung vom 02.02.26
Die Besichtigung des Nagelschmiedturmes ist am kommenden Samstag, 07.02.2026, in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr möglich.
Weitere Infos im Kulturamt/ Touristinfo unter 08631 612-612 oder tourismus@muehldorf.de
Pressemitteilung vom 02.02.26
Bürgermeister Michael Hetzl erklärt das unerwartet jähe Ende im Gremium
Die erste Sitzung des Stadtrats im neuen Jahr verlief turbulent und endete jäh. Zumindest gilt das für den öffentlichen Teil, zu dem sich neben Vertretern der Presse auch relativ viele Bürgerinnen und Bürger eingefunden hatten – schließlich sollte es planmäßig die letzte Sitzung vor der Kommunalwahl am 8. März sein. Bereits beim ersten Tagesordnungspunkt der Sitzung, der üblicherweise routinemäßigen Genehmigung der Tagesordnung, gab es eine Fülle an Wortmeldungen und Geschäftsordnungsanträgen. Eine Reihe dieser Anträge ließ Bürgermeister Michael Hetzl wegen fehlender Dringlichkeit und Nichtvollzähligkeit des Gremiums nicht zu. Dann lehnte der Stadtrat mit acht zu 20 Stimmen die Tagesordnung ab. Die Folge dieses Beschlusses vollzog daraufhin der Bürgermeister: Er erklärte die öffentliche Sitzung für beendet, weil wegen fehlender Tagesordnung keine Beschlussfähigkeit des Gremiums mehr gegeben war. Daraufhin mussten Gäste und Medienvertreter den Stadtsaal verlassen, damit der nichtöffentliche Teil der Sitzung beginnen konnte. Dieser verlief so konstruktiv wie üblich.
Dieses frühzeitige Ende der öffentlichen Sitzung stellt ein einmaliges Ereignis in der jüngeren Vergangenheit dar. „Bei allen offenkundigen Meinungsverschiedenheiten herrscht zumindest darin Einigkeit, dass die Arbeit im Gremium damit an einem echten Tiefpunkt angelangt ist. Das sehe auch ich so“, ordnet Bürgermeister Michael Hetzl ein. „Mir tut der Verlauf insbesondere für die Mühldorferinnen und Mühldorfer leid, die sich durch den Besuch der Sitzung ein Bild von der Arbeit im Stadtrat machen wollten. Für die Öffentlichkeit wichtig zu wissen ist, dass ich als Sitzungsleiter ohne Tagesordnung keine Möglichkeit sah, die Sitzung fortzuführen. Ich kann nicht beurteilen, ob allen Mitgliedern des Gremiums die Folgen ihres Abstimmungsverhalten in vollem Umfang bewusst waren. Mit Sicherheit wird der Sitzungsverlauf jetzt Gegenstand hitziger politischer Diskussion sein. Als Bürgermeister gilt es festzuhalten, dass es bei der Beendigung einer Sitzung ohne genehmigter Tagesordnung kaum Spielräume für mich gibt und dass unsere Geschäftsordnung die Aufnahme von Tagesordnungspunkten nur für den Fall objektiver Dringlichkeit oder bei Vollzähligkeit des Gremiums vorsieht. Beides war für mich beim besten Willen nicht zu erkennen, auch auf Nachfrage konnte die Dringlichkeit nicht begründet werden. Mir erschließt sich außerdem nicht, warum man eine Einschätzung der Kommunalaufsicht zu einer Kreditvergabe an die Stadtwerke innerhalb einer Präsentation städtischer Verkehrsprojekte diskutieren soll. Was der Zusammenarbeit im Gremium aber aktuell den Rest gibt, ist eine toxische Mischung aus Unterstellungen und Anfeindungen insbesondere gegen mich und einzelne Mitarbeiter der Verwaltung, gepaart mit Unkenntnis der und Gleichgültigkeit gegenüber der Geschäftsordnung und ihrem Sinn und Zweck. Sie dient der zielorientierten Sacharbeit zum Wohle der Allgemeinheit und soll vor politisierten Grabenkämpfen schützen. Das Verständnis dafür scheint momentan abhandengekommen. Die Diskussion juristischer Feinheiten und abweichender Ansichten zwischen Landratsamt und unserem Rechtsamt in einem Gremium von Nichtjuristen nutzt der Entwicklung Mühldorfs jedenfalls nicht. Ich warne auch davor, die Arbeit der Kommunalaufsicht weiterhin für politische Zwecke auszuschlachten.“
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es vor dem Wahltermin aber doch noch eine Sitzung des Gremiums geben. Bürgermeister Michael Hetzl dazu: „Drei Fraktionen haben uns unmittelbar nach Ende der nichtöffentlichen Sitzung den Antrag auf eine Sondersitzung zum Themenkomplex Jahresabschlüsse der Stadtwerke übergeben. Zu dieser Sitzung werden wir selbstverständlich gemäß allen Fristvorgaben laden – voraussichtlich für Dienstag, 10. Februar. Leider konnten wir wegen des Abbruchs der öffentlichen Januarsitzung unseren Kompromissvorschlag nicht öffentlich machen, nach Rücksprache mit den Wirtschaftsprüfern den Stadträten eine Unterlageneinsicht in den Räumen der Stadtwerke zu ermöglichen. Das ist sehr schade, so wie vieles momentan.“
Pressemitteilung vom 30.01.26
Neues kommunikatives Angebot für Erwachsene am Vormittag
Stricken, Sticken, Häkeln – die Stadtbücherei im Kornkasten bietet seit diesem Jahr einen Handarbeitstreff an. Das neue kommunikative Angebot richtet sich an Erwachsene und findet immer an einem Donnerstagvormittag im Monat statt. Interessierte können ihr Handarbeitsprojekt mitbringen und sich in gemütlicher Runde austauschen. Die kommenden Termine sind am 5. Februar, 5. März und 30. April, jeweils von 11 Uhr bis 12:30 Uhr. Die Teilnahme und ein Getränk sind kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist erbeten unter 08631/612 283.
Pressemitteilung vom 29.01.26
Bewerbung über Online-Formular auf städtischer Website bis Ende Februar
Die Initiative mühldorf BEWEGT hat 2025 viele Menschen ins Schwitzen gebracht und mehr als 60.000 Euro für einen Motorikpark eingesammelt. Auch heuer soll Mühldorf in Bewegung bleiben – unter anderem wieder mit vielen kostenlosen Fitnessangeboten im Stadtpark am Stadtwall. Die Kreisstadt Mühldorf a. Inn sucht dafür Trainerinnen und Trainer, die sich bis Ende Februar über ein Online-Formular auf der städtischen Website www.muehldorf.de bewerben können.
„Wir freuen uns auf Übungsleiter, die mit Leidenschaft, Begeisterung und Know-how sowohl Teamgeist als auch Bewegungsfreude vermitteln wollen“, sagt Bürgermeister Michael Hetzl. „Und die auch ohne Entgelt dazu beitragen wollen, Mühldorf noch sportlicher zu machen.“ Julia Weindl von der städtischen Sportraumentwicklung ergänzt: „Unsere Initiative bietet Trainern eine ideale Plattform, sich und ihr Angebot einem breiten Publikum zu präsentieren und so vielleicht den einen oder anderen neuen Interessenten zu gewinnen.“
Gesucht werden Angebote aus allen Bereichen – von Intervalltraining und Yoga über Seniorengymnastik bis hin zu spielerischem Kindersport. „Unser Workout-Programm soll mindestens so vielfältig werden wie im vergangenen Jahr“, erläutert Julia Weindl. „Deshalb freuen wir uns auch auf Sportarten, die wir bislang noch nicht hatten. Vor allem geht es uns darum, den Bürgerinnen und Bürgern Bewegungsmöglichkeiten an der frischen Luft zu bieten, die Spaß machen und bei denen man ohne Einstiegshürden einfach mitmachen kann.“
Das Sportprogramm im Stadtpark wird im Frühling und Sommer laufen. Es ist einer von mehreren Bausteinen im Konzept von mühldorf BEWEGT. Daneben wird es auch heuer wieder einen Stadtlauf geben – erneut parallel zum Simon-Judi-Markt am Sonntag, 25. Oktober. „Die Firma ODU ist ebenfalls wieder als Hauptsponsor an Bord“, berichtet Bürgermeister Michael Hetzl. „Über dieses großartige Engagement freuen wir uns sehr. Herzlichen Dank an die Geschäftsführung um Robert Klemisch für die aktive und großzügige Unterstützung.“
Pressemitteilung vom 23.01.26
Neuigkeiten zu zugelassenen Wahlvorschlägen, Plakatierung und Briefwahlunterlagen
Die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen am Sonntag, 8. März, mit möglicher Stichwahl am Sonntag, 22. März, laufen in Mühldorf auf Hochtouren. Mittlerweile liegen alle zugelassenen Wahlvorschläge für die Bürgermeister- und Stadtratswahl vor. Die Stadtverwaltung hat sie am Mittwoch, 21. Januar, öffentlich bekannt gemacht – per Aushang und auf der städtischen Website, auf der sämtliche Informationen zur Wahl auf einer Seite gebündelt dargestellt werden. In der Kreisstadt Mühldorf a. Inn treten vier Kandidaten um das Bürgermeisteramt an, den künftigen Stadtrat wählen die Mühldorferinnen und Mühldorfer aus insgesamt sechs Listen. Einzelheiten sind den Bekanntmachungen zu entnehmen.
Dass bald die heißeste Phase des Wahlkampfes beginnt, zeigt sich an einem weiteren relevanten Datum: Ab kommenden Sonntag, 25. Januar, dürfen in Mühldorf Wahlplakate aufgehängt werden. Das ergibt sich aus der städtischen Sondernutzungssatzung, die Plakatierung im Zeitraum von sechs Wochen vor dem Wahltermin grundsätzlich erlaubt. Die Plakate sind innerhalb einer Woche nach der Wahl wieder zu entfernen. Die Satzung definiert weiter den historischen Stadtkern als im Wesentlichen plakatfreie Zone und regelt diverse Einzelheiten. „Die Bestimmungen der Satzung sind zwar nachvollziehbar“, erläutert Bürgermeister Michael Hetzl. „In der Praxis lassen sie leider einigen Spielraum für Auslegungen, was in den vergangenen Wahlzeiträumen eine Quelle von Unmut und Streit gewesen ist. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dem heuer so gut es geht vorgebeugt haben.“
Auf Einladung der Stadtverwaltungen setzten sich die Plakatierungsbeauftragten mit Wahlleiter und Ordnungsamtsleiter Fritz Waldinger, seiner Stellvertreterin Daniela Goldbacher und dem Bürgermeister an einen Tisch. Das Fazit von Bürgermeister Michael Hetzl fällt sehr positiv aus: „Bis auf die kleinste Liste waren alle Gruppierungen vertreten, die zur Wahl für den Stadtrat antreten. Es gab einen sehr konstruktiven, fairen und von gegenseitigem Verständnis geprägten Austausch. Alle Beteiligten haben sich darauf geeinigt, die Spielregeln einzuhalten. Bei Fragen oder Problemen, die es immer geben kann, wollen alle direkt aufeinander zu gehen und Steine des Anstoßes ohne großes Aufhebens beseitigen. Ich danke allen sehr für dieses glaubwürdige Commitment und setze darauf, dass in der Praxis alles so gelebt wird wie besprochen.“ Inhaltlich stimmten die Gruppierungen unter anderem miteinander ab, im Altstadtbereich ab 25. Januar auch das Aufhängen von Plakatwerbung für parteipolitische Veranstaltungen zu unterlassen. Für die vom Verbot ausgenommenen Anschlagstafeln am Stadtplatz einigten sich die Anwesenden auf eine Aufteilung des vorhandenen Platzes.
Wahlberechtigte können – nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung – von 1. Februar bis 2. März die Briefwahlunterlagen online unter www.buergerserviceportal.de/bayern/muehldorfinn beantragen. Wichtig zu wissen ist, dass im Freistaat der Versand der Briefwahlunterlagen erst drei Wochen vor der Wahl erfolgen darf – konkret ab Rosenmontag, 16. Februar. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen über diese neue Vorgabe Bescheid wissen, weil sie mit einer ungewohnt langen Wartezeit auf die Unterlagen verbunden sein kann“, so Bürgermeister Michael Hetzl. Bei der Beantragung der Briefwahlunterlagen kann vorsorglich auch schon die Briefwahl für eine mögliche Stichwahl beantragt werden. Nicht wundern dürfen sich die Mühldorferinnen und Mühldorfer, wenn auf der Wahlbenachrichtigung von „Gemeinderatswahl“ statt „Stadtratswahl“ zu lesen ist. Es handelt sich um einen allgemeinen und nicht veränderlichen Vordruck, der auch in Städten als korrekt zu betrachten ist.
Pressemitteilung vom 22.01.26
Die Kreisstadt Mühldorf a. Inn hat für den bevorstehenden Faschingszug und das Faschingstreiben am Stadtplatz am Sonntag, 15. Februar eine Allgemeinverfügung erlassen. Die Anordnung gilt ab 10 Uhr und ist bis 7 Uhr des Folgetags in Kraft.
Allgemeinverfügung Faschingszug